Inklusion

Seit dem Schuljahr 2005/06 wird am GRG7 offiziell inklusiv unterrichtet/gearbeitet.

Inklusion bedeutet für uns, dass alle SchülerInnen möglichst an allen Bereichen des Schullebens selbstverständlich teilnehmen können und die Bedürfnisse aller SchülerInnen ebenso selbstverständlich berücksichtigt werden. Dies beinhaltet für uns aber auch die hauptsächliche Spezialisierung auf zwei Gruppen von SchülerInnen welche wir inkludieren können, nämlich gehörgeschädigte Kinder und Kinder im Asperger-Autismus-Spektrum. Mit diesem Modell der Spezialisierung konnten wir bisher sehr erfolgreich für alle Beteiligten arbeiten.

Die Inklusionsgeschichte begann mit der Übernahme einer ganzen Volksschulklasse mit fünf gehörgeschädigten Kindern aus der Volksschule Lange Gasse im Jahr 2005. Damals erfolgte die Zusammenarbeit mit dem SSH Hammerfestweg im 22.Bezirk. Diese Tradition hat sich bis zum heutigen Tag fortgesetzt – nach Bedarf werden immer wieder Integrationsklassen mit gehörgeschädigten SchülerInnen geführt. Geändert hat sich nur die Partnerschule – jetzt das BIG (Bundesinstitut für Gehörlosenbildung). Es besteht aber auch die Möglichkeit der „Einzelinklusion“ ohne eigene Integrationsklasse.

2008/09 wurde offiziell der erste Asperger-Autist an der Schule aufgenommen, welcher sieben Jahre später erfolgreich maturierte. In weiterer Folge wurden die geschärfte Wahrnehmung der Lehrerinnen und Lehrer auch weitere Autisten in unseren Klassen „entdeckt“, wodurch sich ein gewisses Spezialistentum am GRG7 entwickelte. Wir haben in Zusammenarbeit mit der Autistenhilfe und dem SSR Wien ein Betreuungsmodell am GRG7 entwickelt, welches jetzt von der Autistenhilfe mit Unterstützung des Ministeriums nun in ganz Österreich angewandt wird. 2018/19 haben wir die erste AHS-Integrationsklasse Österreichs für (Asperger-)Autisten etabliert.