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Exkursion nach Krakau und Auschwitz

von Bettina (Kommentare: 0)

Exkursion nach Krakau und Auschwitz

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, vor allem aus den 7. und 8. Klassen, reisten  vom 11. -13. 11.  zu der Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Organisiert wurde die eindrucksvolle und berührende Exkursion von Prof. Vera Cerha, es begleiteten die Professoren Gisela Kolar und Alexander Von Spinn. Einige Ausschnitte aus den Reflexionen der SchülerInnen finden sich unterhalb der Fotos.

Gedankenbilder“ der Schülerinnen und Schüler zu Auschwitz:

 Allein Pietät ist nicht genug!

Wir wandelten auf denselben Wegen wie die Leute damals. Es hätte jeden treffen können.

Wenn man auf der Rampe in Birkenau steht, umgeben von einem bis zum Horizont reichenden Wald aus Baracken, wird man sich erst der perversen Genauigkeit der Nazis beim Vernichten ihrer Opfer bewusst.

Wir müssen uns für Respekt und Akzeptanz für andere einsetzen. Das darf sich nie mehr wiederholen.

Wir vergessen viel zu schnell!

Viele Menschen haben in Auschwitz ihr Leben gelassen. Sie waren ganz normale Menschen mit einem ganz normalen Leben. Sie hatten eine Familie.

erschreckend, grauenhaft, schrecklich

War eine sehr emotionale Exkursion, die Führung war sehr interessant und informativ.

unvergesslich

Ich kenne keinen Ort, der so traurig ist.

An dem Ort zu sein, der so viel Leid und Tod gebracht hat, war entsetzlich für mich.

Das Ausmaß des KZs war erschreckend. Nicht zu vergleichen mit Mauthausen.

Ich habe nicht erwartet, dass es mich so sehr berühren würde.

Ich war froh, dass ich eine Kerze für alle Opfer anzünden und an meine Urgroßmutter denken konnte.

Ich war den Tränen nahe.

Unglaublich, wie viel Leid die Menschen ertragen mussten.

Der Schnee und die Kälte machten die Exkursion authentischer.

Auschwitz zu sehen und dort zu fühlen sind Lehren, die man nicht aus Büchern lernen kann.

Die Bilder der abgemagerten Kinder haben mich entsetzt.

Die Geister der Vergangenheit schauen einem zu durch die Fenster des KZs.

Die Haare der Ermordeten sind das Einzige, was von ihnen geblieben ist. Schockierend.

Birkenau war viel größer als erwartet. Man kann sich das gar nicht vorstellen, wenn man Bilder sieht / es nicht selbst gesehen hat.

Durch die Führung ist mir klar(er) geworden, wie die Gefangenen tatsächlich behandelt worden sind.

Eine Zeit (in der Menschheitsgeschichte), in der die Menschen vergessen haben, was Menschlichkeit ist.

Mein Herz fing an zu weinen, als ich die Dimension und Unmenschlichkeit von Auschwitz sah.

Wir müssen darauf achten, dass Kinderzeichnungen nicht mehr mit Krieg, Furcht und Tod gefüllt sind. Solche Gedanken gehören nicht in die Köpfe von Kindern – am besten in gar keine Köpfe.

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